Auf allen Wegen sicher kommunizieren!

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Im Interview mit Michael Erzhöfer, IT Account Manager und Datenschutzbeauftragter bei Frama Deutschland

Die Kommunikation hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Der sichere Brief- und Warenversand ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Kommunikationsstrategie vieler Unternehmen. Auf die effiziente und geschützte Geschäftskommunikation hat sich Frama Deutschland in den vergangenen 50 Jahren mehr und mehr spezialisiert. Der Ratinger Lösungsanbieter bietet hochwertige Produkte und Dienstleistungen für eine sichere digitale Kommunikation unter Einhaltung des Datenschutzes. Von der maschinellen Postbearbeitung bis zur Online-Frankierung, über Brief- und Warensendungen, DSGVO-konforme E-Mail-Verschlüsselung und elektronische Signatur, bis zur Stellung von externen Datenschutzberatern in Unternehmen. Im Interview mit Michael Erzhöfer sprechen wir heute über die Herausforderungen firmeneigener IT-Sicherheit, die Bedeutung für den Datenschutz, die neue Art der Cyberangriffe sowie sichere E-Mail-Versandtools für Mittelstand und Großunternehmen.

DIGITAL FUTUREmag: Herr Erzhöfer, Frama setzt auf eine rundum sichere Kommunikation einschließlich dem Briefversand und den damit verbundenen Aufwendungen in Frankiermaschinen bis hin zu der Möglichkeit digitale Unterschriften z.B. in der Immobilienbranche zu leisten. Wo sehen Sie derzeit den größten Handlungsbedarf bei Unternehmen?

Michael Erzhöfer: Jedem Unternehmen in Deutschland ist bewusst, dass Sicherheit ein elementares Thema ist, jedoch wird dieses Thema aus den unterschiedlichsten Gründen leider nach wie vor sehr stiefmütterlich behandelt. Als Frama Deutschland möchten wir hier einen Beitrag leisten und Unternehmen jeder Größe entsprechend unterstützen. Mit unseren maßgeschneiderten Lösungen können wir nahezu jeden Bedarfsfall abdecken, Workflows optimieren, Durchlaufzeiten erheblich reduzieren und vor allen Dingen den Unternehmen die Möglichkeiten bieten, sich auf ihre Kernkompetenzen zu fokussieren.

DIGITAL FUTUREmag: Unterschiedliche Wirtschaftszweige verlangen unterschiedliche Schutzmaßnahmen. Welche Branche hat Ihrer Meinung nach derzeit die stärksten Anforderungen an IT-Sicherheit?

Michael Erzhöfer: Da praktisch jeden Tag in den Medien zu verfolgen ist, dass es wieder einmal ein Unternehmen „erwischt“ hat, ist es letztendlich egal, in welcher Branche eine Firma aktiv ist, denn IT-Sicherheit geht heutzutage jeden an. Sicherlich gibt es Branchen, die für Angreifer interessanter sind als andere, doch irgendwann gerät jedes Unternehmen, dessen It-Sicherheit gefährdet ist, in ernste Schwierigkeiten - bis hin zur Geschäftsaufgabe.

DIGITAL FUTUREmag: Gerade im Bereich der Behörden oder auch im Gesundheitswesen müssen sehr viele personenbezogene Daten händisch oder auch per Rechner(- Schnittstelle) übermittelt werden. Wann lohnt sich der Umstieg für ein Unternehmen von der analogen in die digitale Welt mit der beispielsweise von Ihnen angebotenen digitalen Unterschrift?

Michael Erzhöfer: Sobald die Anforderung im Raum steht, Abläufe zu optimieren, zu beschleunigen und abzusichern macht es Sinn, sich mit dem Thema Digitalisierung zu beschäftigen. Viele Unternehmen wären überrascht, mit wie wenig Investition sich erhebliche Optimierungen in Bezug auf Zeit und aktuell laufende Kosten erzielen lassen.

DIGITAL FUTUREmag: Gerade jetzt nach dem Angriff auf die Ukraine können wir eine erhöhte Aktivität bei Cyberangriffen feststellen. Auch die Qualität der Web-Attacken hat sich verändert. Hier lässt sich sogar eine Arbeitsteilung und ein Geschäftsmodell der Internet-Kriminellen erkennen. Was empfehlen Sie unseren LeserInnen, damit sie vor solchen Angriffen bestmöglich geschützt sind?

Michael Erzhöfer: Es ist nach wie vor so, dass die größte Fehler- bzw. Gefahrenquelle vor dem Bildschirm sitzt. Die Mitarbeiter müssen sensibilisiert und regelmäßig geschult werden, damit sie potenzielle Gefahren erkennen und meiden können. Wenn diese Sensibilisierung dann noch durch entsprechende Werkzeuge wie etwa eine sichere E-Mail-Kommunikation abgerundet wird, haben es Angreifer nachweisbar schwerer, zum Ziel zu kommen. Ebenso kann es nicht schaden, wenn sich Unternehmen mit Experten aus den Bereichen IT Sicherheit und IT-Forensik vernetzen, um für alle Herausforderungen entsprechend gewappnet zu sein.

DIGITAL FUTUREmag: In der Industrie setzen die meisten Firmen auf die digitale Transformation. Dabei kommt dem Versand von wichtigen Dokumenten über E-Mail eine hohe Bedeutung zu. U.a beim Verschicken von betriebsinterner Informationen wie Arbeitsverträge, Lohnabrechnungen etc. oder auch von Qualitäts- oder Produktionsprotokollen. Viele Unternehmen nutzen dabei allerdings noch standardisierte E-Mail-Programme ohne Verschlüsselung. Worin besteht hier die Gefahr?

Michael Erzhöfer: Es ist keine Übertreibung, wenn immer davon die Rede ist, dass man eine unverschlüsselte E-Mail mit einer Postkarte vergleichen kann. Jeder, der sich ein wenig mit der Technologie auskennt, hat keine Schwierigkeiten, eine solche E-Mail unberechtigterweise zu lesen, abzufangen oder umzuleiten. Hinzu kommt, dass es seit Inkrafttreten der DSGVO sogar vorgegeben ist, dass E-Mails, die personenbezogene Daten enthalten, zwingend verschlüsselt werden müssen. Da die E-Mail das beliebteste Kommunikationswerkzeug weltweit ist, muss hier sichergestellt werden, dass die Kommunikation auch wirklich sicher ist.

DIGITAL FUTUREmag: Wie schwierig ist die Integration einer Verschlüsselung in ein bestehendes E-Mail-Programm? Was muss dabei beachtet werden?

Michael Erzhöfer: Der Schwierigkeitsgrad richtet sich nach der Methode, die gewählt wird. Leider ist es so, dass nicht wenig Methoden sowohl für den Versender als auch für den Empfänger mit jeder Menge Vorbereitung bzw. Pflege im Nachgang einhergehen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die S/ MIME-Verschlüsselung, die gerade nicht technikaffine Anwender immer wieder vor Herausforderungen stellt. Anders ist es etwa bei unserer Lösung RMail, die DSGVO-konform sicherstellt, dass der Versender sie ohne Vorkenntnisse nutzen kann und auch der Empfänger keinerlei Aktionen durch führen muss, um seine E-Mails wie gewohnt bearbeiten zu können.

DIGITAL FUTUREmag: Ist mit diesem System auch der Bereich Phishing-Mails abgedeckt? Gerade hier werden oft Sicherheitslücken ausgenutzt, um an sensible Daten aus dem Unternehmen zu gelangen.

Michael Erzhöfer: Unsere Lösung R-Mail verfügt über einen integrierten Anti-Whaling-Schutz, d.h. der Versender ist bestmöglich vor manipulierten E-Mails geschützt. So wird sichergestellt, dass im Eifer des Tagesgeschäftes auch wirklich nur berechtigte E-Mail-Empfänger die Nachrichten erhalten.

DIGITAL FUTUREmag: Haben Sie ganz herzlichen Dank für den kompakten Einblick in aktuelle Sicherheitslösungen für die geschäftliche E-Mailkorrespondenz sowie die damit verbundenen userfreundlichen Vorteile und Möglichkeiten.


dfmag9 kontakt frama



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